ASUS hat heute ein neues Smartphone vorgestellt und setzt damit die ZenFone Reihe des Unternehmens fort. Das neue Gerät ist aber nicht das ZenFone 5 (das wohl erst in 2018 auf den Markt kommen wird) sondern läuft unter der Bezeichnung Zenfone 4 pro. Der Namenszusatz deutet darauf hin, dass ASUS hier vor allem bei der Technik nochmal kräftig nachgelegt hat.

Dabei stand vor allem die Kamera im Fokus, die einiges an neuer Technik spendiert bekommen hat. Natürlich kommt (wie bei den meisten Topmodellen) eine Dual Lens kamera zum Einsatz, ASUS hat diese aber noch mit einer ganze Reihe von Assistenzsystemen aufgerüstet, die dabei helfen sollen, die Qualität der Bilder in allen Lebenslagen hoch zu halten.

Das Unternehmen schreibt zur Kamera:

Das ZenFone 4 Pro ist ideal für alle, die ihre Kameraausrüstung für Bilder und Videos in hoher Qualität immer dabeihaben möchten – verpackt in einem ansprechenden Hochleistungs-Smartphone. Das SuperPixel Dual-Kamerasystem des ZenFone 4 Pro verfügt über eine 12 MP Hauptkamera mit TriTech-Autofokus (Dual Pixel PDAF sowie Laser-und Objektverfolgungs-AF) sowie eine 16 MP Zoomkamera mit 2-fachem optischen Zoom und bis zu 10-fachem Zoom insgesamt.

Die Sony IMX362/319-Kamerasensoren machen verwacklungsfreie Bilder sowie 4K-Videos in nahezu jeder Umgebung möglich. Dank der ASUS Super Pixel Engine ist das ZenFone 4 Pro in der Lage, die achtfache Lichtmenge einzufangen. Die Ausstattung umfasst außerdem einen RGB-Farbkorrektur-Sensor, verschiedene Aufnahme-Modi, einen umfangreichen manuellen Modus (inkl. RAW-Format), sowie eine 8 MP Frontkamera mit Sony-Kamerasensor für spektakuläre Selfies.

Im Vergleich zum normalen Zenfone 4 wurde auch bei andern technischen Werten geschraubt. So kommt beim PRO-Modell nun der Snapdragon 835 Prozessor zum Einsatz und damit der schnellste Chipsatz, den es aktuell am Markt gibt. Dazu gibt es 2GB RAM mehr, insgesamt stehen nun 6GB Arbeitsspeicher und 128GB interner Speicher zur Verfügung. Der Akku ist mit 3.600mAH Stunden groß ausgefallen. ASUS setzt beim Akku auch auf eine Schnelladefunktion, drahtloses Laden gibt es aber leider nicht. Man merkt dem Modell trotzdem an, dass es gegen die Topmodelle der anderer Hersteller antreten soll. Einige Profi-Features wie Gesichtserkennung fehlen aber, dazu ist auch das Design noch mit deutlich Rahmen ausgestattet.

Das neue Selbstbewußtsein und vor allem die hochwertige Technik merkt man aber vor allem am Preis. Das ASUS ZenFone 4 Pro (ZS551KL) kostet als unverbindliche Preisempfehlung von ASUS immerhin 849 Euro und liegt damit ein einem Preisbereich mit den Angebote de Konkurrenz (beispielsweise dem Galaxy S8 von Samsung). Die Modelle sind also nichts für Nutzer, die auf wirklich preiswerte Geräte setzen und auch im Bereich der Mittelklasse-Modelle werden die Geräte wohl nicht ankommen. ASUS setzt bei den letzten Modellen zunehmend auf den oberen Preisbereich und das neue Zenfone 4 pro ist dabei nur der nächste logische Schritt. Es ist allerdings unklar, ob die Nutzer bei dieser Preispolitik mitmachen und ob die Geräte von der Technik her so überzeugen, dass die Fans der Marke gerne dieses Geld ausgeben werden. Das dürfte man aber spätestens bei den nächsten Quartalszahlen des Unternehmens ablesen können.

Video: Die Hintergründe zum Design beim Zenfone 4 pro




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